Weiterhin schlechtes Klima für den Radverkehr im Stadtgebiet Innenstadt-West

Innenstadt-West
22.03.2021 – Pressemitteilung

Dortmund bleibt Schlusslicht beim ADFC-Klimatest – und der Stadtbezirk Innenstadt-West bestätigt dies!

Schon zum neunten Mal hat der ADFC das Klima für den Radverkehr in deutschen Städten bewertet. Diesmal auch unter dem Einfluss von Corona. Und erneut landet die Stadt Dortmund auf dem vorletzten Platz beim bundesweiten Vergleich der Städte über 500.000 Einwohner*innen. Auch der durch Corona ausgelöste deutliche Schub für den Radverkehr wurde laut ADFC in Dortmund nicht genutzt, was sich auch im Stadtbezirk Innenstadt-West deutlich bemerkbar macht.

„Bei der Akzeptanz des Radverkehrs erhält Dortmund die Schulnote 4,8 – Schulnote mangelhaft. Dies verwundert angesichts der katastrophalen Situation auch in der westlichen Innenstadt nicht“, stellt Astrid Cramer, Fraktionssprecherin der Grünen (BV Innenstadt-West), fest. „Auch die Änderungen des Mobilitätsverhaltens während der Pandemie wurde von der Stadtverwaltung nicht genutzt, um den Radverkehr attraktiver zu machen. Durch schnell und unbürokratisch umzusetzende Pop-up-Radwege, beispielsweise auf der Grünen Straße und der Treibstraße, hätte man ein deutliches Signal pro Rad setzen können.“

Dortmund, und damit auch der westliche Innenstadtbezirk, schneidet vor allem bei dem Thema Sicherheit schlecht ab. Mit einer Schulnote 4,9 hat sich die ‚Agenda 2030 Kommune‘ im Vergleich zur letzten Befragung (4,8) nochmals verschlechtert. Weitere Mängel beziehen sich auf die Breite der Radwege (5,3), zugeparkte Wege (5,3) und die Führung an Baustellen (5,3).

„Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich weiter fort. Der Radverkehr nimmt stetig zu und benötigt dementsprechend eine angemessene und innovative Verkehrsplanung“, sagt Benjamin Hartmann, Fraktionssprecher der Grünen (BV Innenstadt-West). „Um diesen Zielen nachzukommen, muss die Verwaltung die Fahrradinfrastruktur personell, finanziell und gedanklich deutlich stärker priorisieren. Damit würde man nicht das Rad neu erfinden, sondern die sich selbst gesteckten Ziele (Kopenhagen Westfalens) endlich angehen.“

Für schnelle Lösungen muss das Tiefbauamt der Stadt Dortmund sorgen, in dem sie weit fortgeschrittene Projekte endlich umsetzt. Dazu gehört endlich die Umsetzung des Radschnellwegs („RS1“) sowie unbedingt eine sichere Fahrradspur in der Rheinische Straße.


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