Antrag: Ausbau und Sanierung des Emscherwegs

Innenstadt-West
17.09.2025 – Antrag

Der Antrag (Drucksache Nr.: 39377-25) der Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung am 17.09.2025 beschlossen:

Antrag:

1. Der Emscherweg (für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen im Bereich des Gartenvereins Wiesengrund bedarf einer dringenden Sanierung der Oberfläche und ebenso einer Pflege des Begleitgrüns mit einer außerordentlich gut wachsenden Hainbuchenhecke mit langen durchwachsenden Brombeerzweigen.

2. Südlich des Gartenvereins unterquert der Emscherweg die Schnettkerbrücke wird dann auf der südlichen Seite auf die Hochfläche geleitet um dann an der EmilFigge-Straße wieder nach Schönau ins Tal hinaufzuführen und später in die Bolmke. Die BV beantragt die Wieiterführung des Emscherweges südlich der Schnettkerbrücke entlang des Bahndamms und des Gartenvereins Schnettkerbrücke. Am Ende des Gartenvereins gäbe es dann jenseits der Palmweide auch die Verbindung mit dem Radweg am Rüpingsbach Richtung Hombruch.

Bisher haben wir leider von der Stadtverwaltung keine Auskunft darüber bekommen, wer für die Pflege und den Ausbau des Emscherweges im Bereich des Gartenviereins und von dort in Richtung Süden zuständig ist. Daher soll der Antrag an den AMIG, den AKUSW sowie an die Emschergenossenschaft weitergeleitet werden.


Begründung:

1. Die wassergebundene Wegedecke ist nach mehr als 10 Jahren in Betrieb in schlechtem Zustand in dem Bereich mit dem Gefälle (ab Garten 85 ungefähr). Der Sand wir bei jedem Regen ausgewaschen und landet meist im letzten Garten dieser Gartenreihe. In dem weiter südlich (i.H. des Vereinsheims) liegen Teil des Weges ist bei Regen eine Pfütze neben der anderen mit erheblichem Matschanteil. Bei Trockenheit das dann mit dem Lehmboden zu ausgeprägten harten Rillen, die für nicht so sichere Radfahrer:innen wie Kinder gefährlich werden können. Gerade in dem Bereich der schlechten Wegabschnitte führt eine ausufernde Hainbuchenhecke mit durchwachsenden Brombeerzweigen zur Verschmälerung des Weges.

Sowohl Belag als auch Begleitgrün führen in diesem Bereich immer wieder zu schwierigen Verkehrssituationen. Der Weg ist nämlich auch für Fußgänger:innen gedacht und dient ebenso als Erschließungsweg für die Gärten am östlichen Rand der Anlage. Auch müssen über diesen Weg die kleinen Vorgärten gepflegt werden – und dazu steht dann auch manchmal die ein oder andere Schubkarre auf dem Weg.

Insgesamt wird von den Radfahrer:innen in diesem Bereich für die Voraussetzungen in der Regel viel zu schnell gefahren.

2. Die hier beantragte Wegeführung würde die Verbindung für Fußgänger:innen kürzer und für alle Nutzer:innen abseits der Straße weniger gefährlich machen und einfach auch attraktiver. Es würde eine gute Rad- und Fuß-Verbindung zwischen Dorstfeld und Hombruch entstehen.